Hochwertige Kindermöbel finden – 5 Tipps vereinfachen die Suche

Designermöbel für Kinder

Egal ob für Babys, Kinder oder angehende Teenager – hochwertige Kindermöbel müssen einem ganz eigenen Anforderungsprofil gerecht werden, um dem kindgerechten Einsatz Stand halten zu können. Bei „Erwachsenen-Möbeln“ geht es in erster Linie um Qualität, schönes Design und Funktion. Wenn wir möchten, dass die kleinen und große Racker sich mit ihren Möbeln dauerhaft gut vertragen, kommen ein paar spezielle Anforderungen bei der Möbelsuche hinzu. Im Folgenden deshalb ein paar Tipps, die den Möbelkauf erleichtern können.

1. Sicherheit steht an erster Stelle

Kindermöbel haben oft so einiges auszuhalten. Kinder sind sehr kreativ darin, ihre Möbel auf anderen als den eigentlich zugedachten Wegen zu „nutzen“. Da werden Möbel gern einmal in Spielzeug umgewandelt und in eine andere als für die Nutzung vorgesehene „Lage“ gebracht. Wer da nicht beim Kauf auf entsprechend stabile und robuste Bauweise der Möbel achtet, kann sein Kind schnell einmal inmitten zusammengebrochener Möbelteile wiederfinden.

Gut abgerundete Griffe, Ecken und Kanten der Möbel können die Verletzungsgefahr bei den tobenden Kindern deutlich mindern. Wer Massivholzmöbel kauft, hat gegenüber furnierten Möbeln z. B. den Vorteil, dass er diese gegebenenfalls abschleifen kann. Je nach Alter der Kinder sind entsprechende Sicherheitsmechanismen bei Schubladen und Türen ebenfalls eine sinnvolle Maßnahme.

2. Unbedenkliche Materialien sind Pflicht

Kleine Kinder entdecken ihre Umwelt gerne auf riechende-schmeckende-fühlende Weise. Deshalb ist unbedingt sicherzustellen, dass die Oberflächen der Möbel frei von giftigen Bestandteilen sind. Auch sollten die Möbeloberflächen einer häufigen Reinigung standhalten können, welche bei Kindermöbeln erforderlich ist.

Wer seine Kinder und die Umwelt vor Schadstoffen schützen möchte, ist mit umweltverträglichen Möbeln aus Massivholz gut beraten. Kindermöbel aus Kunststoff haben hingegen den Vorteil, dass sie leicht abzuwaschen und leicht im Gewicht sind. Allerdings sollte unbedingt überprüften werden, ob sie schädliche Weichmacher enthalten oder mit gesundheitlich bedenklichen Absonderungen behaftet sind.

3. Mitwachsende zeitlose Möbel statt Motto-Möbel

Es ist schon enorm, was sich in der Rubrik Kindermöbel mittlerweile an Vielfalt auftut. Wo früher rein zweckmäßige, der Sicherheit dienende Möbel zu finden waren, gibt es heute eine beinahe reizüberflutend große Auswahl an Kindermöbeln mit originellster Ausführung in Material, Form und Farbe.

Kinder haben heute viel früher die Gelegenheit, ihre ersten Vorlieben in die Möbelauswahl mit einzubringen. Für Eltern besteht hier die Herausforderung darin, dass sie ihre Kinder einerseits z. B. bei Auswahl von Farbe und Gestaltung einbeziehen, andererseits aber auch darauf achten, dass die Möbelauswahl ihrer Kinder nicht zu speziell wird.

Kurzlebige Trends wie z. B. Heldenfiguren sind als Möbel-Motto eher ungeeignet, weil diese sich durch die kommerzielle Schnelllebigkeit schon morgen wieder ändern können. Wenn heute Piraten die Helden der Kinder sind, können es morgen schon wieder neue Raumschiff-Figuren sein. Auf diese sich ständig ändernde Begeisterung der Kinder können Eltern besser im kleineren Rahmen z. B. über Bettwäsche, Wandgestaltung oder Teppiche eingehen. Damit bleiben die Kindermöbel ein Stück weit zeitlos und können über einen längeren Zeitraum mit den Kindern mitwachsen.

4. Möbel müssen genügend Raum lassen

Kinder haben die besondere Angewohnheit, sich innerhalb kürzester Zeit mit all ihrem Spielzeug großflächig auszubreiten. Damit nicht gleich die ganze Wohnung zur Spielwiese mutiert, sollte bereits im Kinderzimmer für ausreichend Platz und Bewegungsfreiheit gesorgt sein.

Also immer darauf achten, dass nicht zu viele Möbel im Kinderzimmer stehen. Möbel, die ihr Inneres als kleine Raumwunder offenbaren sind deshalb ebenso beliebt wie z. B. mobile Rollcontainer. Mit einer robusten Ausstattung, die den kleinen Kinderaugen gefällt, gleichzeitig nicht zu viel Raum einnimmt und viel an Kinderkrams in sich verschlucken kann, kommen Eltern und Kinder wohl am besten durch die wilden Jahre des Großwerdens!

5. Auf Qualitätszeichen und Gütesiegel achten

Bei der Möbelauswahl steht die Sicherheit und Gesundheit der Kinder an erster Stelle. Jedes Möbelstück, das wir für Kinder auswählen, müssen wir daraufhin überprüfen. Erst wenn wir sicher sein können, dass das jeweilige Möbel mit ausreichender Standfestigkeit und Robustheit ausgestattet ist und aus gesundheitlich unbedenklichen Materialien besteht, kann es für die Nutzung durch Kinder in Frage kommen.

Es gibt eine ganze Reihe von Qualitätsauszeichnungen und Gütesiegeln, die uns diesen erforderlichen Sicherheits-Check bei der Ausstattung für Kinder erleichtern. Wer z. B. Gütesiegel wie Geprüfte Sicherheit (GS), Blauer Engel, FSC Siegel, Goldenes M, eco-Institut, Öko-Kontrol, IUG Allergiker geeignet, Euroblume oder IBR Prüfsiegel auf dem gewünschten Stück findet, kann von verträglichem Material und guter Verarbeitung ausgehen.

Möbelstücke, die keine solcher Gütesiegel tragen, müssen von Eltern besonders intensiv auf Qualität, Sicherheit und verwendete Materialien überprüft werden. Im Zweifel sollten Möbel ohne erkennbaren Qualitätsnachweis für Kinder besser nicht verwendet werden.

Wie bei allem, was wir für Kinder auswählen, gibt es also auch bei Möbeln ein paar Extrapunkte, die wir zum Wohle der Kurzen beachten müssen. Zum Glück ist der hohe Sicherheitsanspruch bei Kindermöbeln heute längst kein K.O-Kriterium mehr für den Einklang von schönem Design in Verbindung mit hoher Funktionalität und flexibler, zeitloser Einsetzbarkeit.

Selbst tolle Designklassiker, die die Kinder- und Elternaugen gleichermaßen erfreuen, sind in der Kindermöbelwelt immer häufiger anzutreffen, wie sich z. B. bei Anbietern wie smow oder Connox zeigt.

Wie sind deine Erfahrungen mit Kindermöbeln? Ich freue mich auf deinen Kommentar zum Thema Kinder und Möbel! Und wenn du Fragen oder Anregungen hast – deine Nachricht ist jederzeit herzlich willkommen!

 

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